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Die kleine, zerklüftete Insel weitab vom spanischen Festland gilt zu recht als die Perle der Kanarischen Inseln.
35 Wanderrouten im 2009 erschienenen Wanderführer La Gomera wollen entdeckt werden.


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Impressum

El mayor valor es la paciencia

Geduld hat den höheren Wert (Gomera-Weisheit)

Kanarische Insel – La Gomera – La Palma und El Hierro
Kaum eine Region der Erde ist schöner und abwechslungsreicher als die Kanarischen Inseln. Was eine Insel nicht hat, bietet die nächste im Überfluss – eines aber ist allen gemeinsam:
Der unverwechselbare Charme und die landschaftlichen Besonderheiten.

Was haben Ägypten und Florida  oder die Sinai-Halbinsel mit Gomera gemein?
Alle liegen auf dem selben Breitengrad wie La Gomera.

Entstanden ist La Gomera aus einer ozeanischen Eruption.
Vulkanische Tätigkeiten – anders als auf Teneriffa und Lanzarote – sind hier aber schon lange nicht mehr zu spüren gewesen.

La Gomera -westlich von Teneriffa gelegen hat einen fast kreisrunden Durchmesser von nur 25 km. Ihr höchster Punkt ist der Berg "Alto de Garajonay" mit 1.487 m. 
Von dieser „Inselmitte“ her kann man La Gomera am einprägsamsten begreifen. Vom Garajonay hat man an guten Tagen Sicht nach Westen auf die Inseln El Hierro und La Palma, wendet man sich gen Osten kann man über Teneriffa Gran Canaria erspähen.Die Insel bietet trotz geringer Ausmaße eine großartige ja einzigartige landschaftliche Vielfalt.

La Gomera ist ein Paradies für Wanderer und all jene die der Hektik der lauten Inseln Teneriffa und Gran Canaria entfliehen möchten.

La Gomera überwältigt mit einem einzigartigen Lorbeerwald, dem größten und ältestens seiner Art. Von der UNESCO erhielt er das Prädikat: Kulturgut der Menschheit und ist damit besonders schützenswert.
Helfen sie als Besucher die Schönheit und Unberührtheit mit ihrem Verhalten zu erhalten.

Nur eine Bootsfahrt entfernt vom Süden Teneriffas (Los Christianos) oder ein kurzer Flug mit Binter Air vom Nordflughafen Teneriffas zum Inselflughafen La Gomeras entfernt liegt La Gomera die drittkleinste (El Hierro und Graciosa sind kleiner)  der 7 kanarischen Inseln.

Landwirtschaft:
Knappe Resourcen bedingt durch die bergige Landschaft zwangen die Bauern über GenerationenTerrassenfelder zu bauen um so die wenigen Flächen dem Berg zu entringen.
Diese wie Treppen ähnelnden Felder gehören zu den beeindruckensten Fotomotiven der Insel.
Trotzdem ist ein Drittel der gesamten Fläche La Gomeras unter Naturschutz.
Der Nationalpark Garajonay mit seinem kanarischen Lorbeerwald (Laurisilva) ist einzigartig und sollte in Ihrer Urlaubsplanung nicht fehlen.

Die Insel zeichnet sich zudem durch die eindrucksvollen Steilküsten die schroff ins Meer fallen und dessen Größe sich erst auf dem Seewege erahnen lässt, aus.
Palmensiedlungen wechseln sich ab mit bebauten Flächen.

Kultur:
Die geografische Abgeschiedenheit hat die Erhaltung vieler Traditionen ermöglicht, die uns bis heute erhalten geblieben sind:Töpferkunst ohne Tonscheibe, El Silbo die Pfeifsprache  mit der weite Distanzen überbrückt werden und die heute wieder in den Schulen Gomeras Pflichtfach ist.
Sowie der rhythmische Trommeltanz "El Baile del Tambor".


Tourismus:
Viele Bauernhäuser aus alter Zeit wurden liebevoll von den Besitzern renoviert und stehen heute dem interessierten und naturverbundenen Gast zur Verfügung. Der ländliche Tourismus – den Sie auch in unserem Programm finden, hat eines gemeinsam: Der Gast kann aus nächster Nähe dieses Kulturerbe kennenzulernen und die angenehme Atmosphäre seiner Umgebung zu geniessen.

Nationalpark Garajonay

La Gomera überwältigt mit einem einzigartigen Lorbeerwald - Laurisilva, dem größten und ältestens seiner Art. Von der UNESCO erhielt er das Prädikat: Kulturgut der Menschheit und ist damit besonders schützenswert.
Helfen sie als Besucher die Schönheit und Unberührtheit mit ihrem Verhalten zu erhalten.


Entdecken Sie die verschiedenen Vegetationsformen zu Fuss. Erfreuen Sie sich wenn an manchen Tagen der Nebel die Atmosphäre des mystischen in diesem Zauberwald spiegelt.
Hier scheint die Natur noch intakt und auf sich alleine gestellt.

Der Name „Laurisilva“ was soviel wie Lorbeerwald bedeutet, kommt durch den Großteil der Vielzahl der Baumarten die dem Lorbeerbaum ähneln.
Diese Ähnlichkeit der Blätter ist auf ihre Anpassung an das subtropische feuchte Klima und die gemäßigten Temperaturen zurückzuführen, die an der Nordflanke der kanarischen Inseln vorherrschen. Der kanarische Laurisilva ist für Botaniker ausserordentlich interessant weil ein großer Teil der Pflanzen endemisch (nur auf der Insel vorkommend) ist. Dies ist auch auf die Isoliertheit der Insel zurück zu führen. Durch Versteinerungen konnte man feststellen, das diese suptropischen Wälder vor mehreren Millionen Jahren auch im Mittelmeerraum beheimatet waren und wohl aufgrund der Eiszeit verschwanden. Der Laurisilva ist daher ein interessanter Überlebender aus der Urzeit. Für die Kinder unter den Lesern: Dinosaurier konnten wir bei unseren Besuchen auf der Insel noch nicht entdecken :-)

Leider ist durch Jahrhunderte menschlicher Nutzung dennoch ein großer Teil der Laurisilva zerstört oder verändert worden – die Reste stehen heute unter Naturschutz. Der Naturschutzpark Garajonay stellt das größte und am besten erhaltene Beispiel dieses Ökosystems der Kanaren dar.
Helfen Sie mit dieses Kulturgut für die kommenden Generationen zu wahren!

Am Besucherzentrum „Juego de Bolas“ erhalten Sie umfassende Infos über den Nationalparks, Wanderungen, Dia und Filmvorführungen. Der botanische Garten lädt zu einem Flanieren durch endemische Pflanzen der Kanaren ein. In mehreren Ausstellungsräumen findet man Informationen über den Nationalpark Garajonay und über die Insel.  Regelmässig wird ein Film vorgeführt, der die wichtigsten landschaftlichen und kulturellen Elemente la Gomeras zusammenfasst. Im Eingangsbereich werden Bücher zu verschiedenen Themen angeboten.
Das kleine Museum greift viele Aspekte der kulturellen Tradition auf: das Innere eines Bauernhauses, einen Weinkeller, historische Gebäude,....
Die Werkstätten der verschiedenen Handwerksarten befinden sich ebenfalls in diesem Zentrum und zeigen vor Ort der Arbeit mit verschiedenen Materialien und Geräten: Lehm, Bananenblätter, Webstuhl, Korbflechterei...


Das Besucherzentrum des Nationalparks Garajonay befindet sich in dem Landstrich La Palmita --> Juego de Bolas. Öffnungszeiten des Besucherzentrums :
- Dienstag bis Sonntag inklusive Feiertage von 9:30 a 16:30 h.
Telefon für weitere Information : 922 80 09 93.

Gegensätze Nord-Süd:
La Gomera ist häufig auf Karten und Fotos durch die Wolken der Passatwinde eingehüllt zu sehen - diese Tatsache im Norden der Insel fördert den dichten und immergrünen Wald und steht im Gegensatz zur trockenen und kargen Küste des Südens
 

Infos über:
Agulo
San Sebastian
Valle Gran Rey
Vallehermoso
Playa Santiago/Alajero
Alojera
Hermigua


Allgemeines über La Gomera