ALAJERO Der Bezirk von Alajeró befindet sich in einem Teil der früheren Ureinwohnergebiete Hipalán und Orone, die in der südlichen und westlichen Seite La Gomeras lagen. Die Schlucht
von Santiago stellt die Grenze zur Nachbargemeinde San Sebastián dar, was das Zentrum des Dorfes Playa Santiago in zwei Verwaltungsgebiete aufteilt: Lomada de Tecina und Laguna de Santiago. Alajero selbst ist Wohnsitz von Plantagenarbeitern die in den Plantagen von Fred Olsen und Cooperativen arbeiten sowie durch Fischer und Bauern. Dank der Luxus-Tourismusanlagen in Playa Santiago und nun auch in Alajero entwickelt sich auch im Bereich des Tourismus für die Gomeros hier eine
Erwerbsmöglichkeit. Wie fast überall auf der Insel liegt auch hier der Reiz der beiden Orte in der Landschaft und der Natur die sie umgibt. Die Erde um Alajero und Playa Santiago ist verbrannt und wasserarm. Nur für die Hotels und Apartments wird aufwendig Wasser aus dem Nationalpark in Leitungen herbeigeschafft oder Regenwasser in den Zisternen gesammelt. Selten – nur nach starken Regenfällen – zeigt sich der Süden La Gomera im satten Grün. Fast schon unwirklich scheint dann
der mit viel Wasser grün gehaltene Golfplatz in Playa Santiago. In Alajero hat 2003 das Hotel Suite El Paso ein 4-Sterne Haus eröffnet. Dieses Haus bietet einen luxuriösen Aufenthalt in großen Suites mit allen Annehmlichkeiten die für einen gelungenen Urlaub wichtig sind. Mehr Infos erhalten Sie hier! Zum Municipio Alajero gehören: Alajero Imada
Arguayoda Antoncojo Playa de Santiago
Hervorzuheben sind die interessanten geologischen Eigenschaften der Küste und deren Tierwelt, Strände mit
kristallklarem und stillem Wasser wie die von Santiago oder Erese. Einer der wenigen Drachenbäume der Insel befindet sich in der Nähe von Agalán. Playa Santiago, das wichtigste Wohngebiet im Süden der Insel, gehört zu den Gemeinden Alajeró und San Sebastián. 1917 ließ sich im Ort die norwegische Firma Nowga nieder, bekannt als -Los Noruegos-, und ein Jahrzehnt später wird die landwirtschaftliche Genossenschaft Rodríguez López gegründet. Der Bewässerungslandbau erlebt in dieser Zeit einen Aufschwung dank der neuen Wasserzufuhr aus den höheren Zonen und der Möglichkeit, die Tomaten und Bananen vom kleinen Hafen in Playa Santiago aus exportieren zu können. Die
landwirtschaftliche Krise der 60er und 70er Jahre beendet diesen Aufschwung, mit der Folge dass ein Grossteil der Anbaugebiete heute brach liegt und sogar die Fischkonservenfabriken geschlossen wurden. Die Folge dieses wirtschaftlichen Niedergangs war die Auswanderung vieler Einwohner nach Teneriffa oder Südamerika. In den letzen Jahren entwickelte sich in Playa Santiago neue wirtschaftliche Aktivitäten, hauptsächlich der
Tourismus, für den dieses Gebiet ausgezeichnete klimatische und landschaftliche Bedingungen vorweist. Die Verbesserung des Hafens für Handels und Sportschiffahrt, sowie der Bau eines Vier-Sterne-Hotels der Firma Olsen, haben Playa Santiago zu einem der dynamischten Gebiete der Insel gemacht. Die Firma Olsen bestimmt zunehmend den Tourismus auf der Insel. Die größte
Fähre betreibt Olsen sowie die Hotelanlage Jardin Tecina und den neuen Golfplatz sowie viele Bauprojekte in dieser Region (Pueblo Don Thomas). Besonders wohlhabende Engländer und andere Nordeuropäer sind vermehrt in Playa Santiago zum Golfen bzw. nutzen den Komfort der Luxushotels.
Sehenswürdigkeiten: - Kirche des Salvador del Mundo - die Kapelle von San Lorenzo, die sich in der Schlucht von Herques befindet, - Wassermühle von Pastrana, - Weiler Benchijigua, Lo
del Gato, Targa und Antoncojo, - Drachenbaum von Agalán - Strände von Santiago, Erese, Tapauga, Chinguarime,.. |